OW-ART Förderpreis


Der OW-ART Förderpreis wird an junge Künstler/innen bis 40 Jahre vergeben, die zeitgenössisch, avantgardistisch oder geschlossen arbeiten.

Durch eine pointierte Ausstellung sollen die Nachwuchskünstler/innen gewürdigt werden. Die Förderpreisträger werden durch eine fachkundige Jury ausgewählt.


Förderpreisträger 2009
Sandro Kopp, Sophie Sanitvongs, Christopher Tracy und Freeman White


Die Begründung der Jury:


Sofie Sanitvongs Aktionskunst setzt sich spielerisch und poetisch mit ernsten Themen auseinander. Ihr Mut zur Individualität, sich am Rand stehenden Richtungen und Themen zu widmen sind genauso Ihre Stärke wie die im Raum befindliche Poesie zu ergreifen und lingual-textonisch begreifbar umzusetzen. Die Komplexität Ihre Werke, die meist Themen der Jetztzeit innehaben führen den Betrachter in einer Welt des Intellektuellen Gedankenguts. Ein Beispiel wäre die Performance im Stadtraum Mannheim, wo die Künstlerin Fragebogen verteilte um sich anhand der Umfrageergebnisse eine Identität, oder besser gesagt ein Alter Ego namens Maria Müller, zu erschaffen.


Die drei jungen Künstler sind auf unterschiedliche, vielfältige Art und Weise miteinander verbunden und ihre Lebenswege kreuzten sich an unterschiedlichen Orten.


Der Künstler Sandro Kopp lebt und arbeitet als international nomadischer Künstler in New York, Heidelberg, Rom, Schottland und Neuseeland. Er arbeitet ausschließlich am lebenden Modell. Daher sind seine Werke in besonderem Maße prozessbezogen. Zeit und Präsenz spielen eine zentrale Rolle und zeichnen sich durch eine sehr weit entwickelte Handschrift aus. Er versteht es einzigartig, die farbliche Leuchtkraft im Zusammenspiel mit der detailgetreuen Portraitmalerei zu verbinden. Die Einigung der Ewigkeit und die Ästhetik seiner ausgewählten Modelle stehen für seine modernen Portraitarbeiten, die die Unsterblichkeit bildhaft erreichen.


Christopher Tracy versteht sich selbst als eine Kreuzung aus Handwerker und Wissenschaftler mit einer Prise Entertainer. Ihn interessieren vor allem die stolze Aufrichtigkeit, das ungeschmückt Ehrliche und das zeitlose Wesen des Aktes. Seine Modelle zeigt er in altmeisterlicher Pose, die das contemporäre Leben festhalten. Der Realität sehr nah halten sie den Live Style fest. Die besonders schöne Darstellung der Haut mit hoher Farbintensität zeichnen seine Portraitarbeiten aus. Die Kombination des Akts, der Figur und des Gegenstandes sind das Resultat des ständig wachsamen Blickes. Die streng arrangierte Szenerien der Werke heben sein malerisches Können vielseitig hervor.


Sieger des Jahres 2006 des Portraiture Adam Award von der Neuseeländer Portrait Gallery Freeman White verarbeitet seine Kindheitserinnerungen in Verbindung zu einem Herkunftsherschenden Aufstreben und die richtige Umsetzung einer Symbiose zur Natur und Figur, die seine handewerkliche Perfektion Sichtbar werden lässt. Vielmehr eine berührende Natürlichkeit und authentische Lebendigkeit in der Stille, spricht aus seinen Bildern. Er studierte an Elam School of Fine Arts in Auckland und gilt als der bekannteste zeitgenössische figurative Maler Neuseelands.



Förderpreisträger 2007
Vakhtang Akhalkatsishvili, Irakli Bugianishvil, Malkhaz Datashvilii und Levan Mindiashvili

Förderpreisträger 2006
Maren Kaun und Alex Knüttel



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